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Aktuelles
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08.02.2012
Ein ganz lieber Brief hat uns erreicht, von Schwester Christina aus Albanien.
„Mehr als nur ein Paket“
Liebe Freunde in der Heimat,
„da ist mehr drin, als die tollen Sachen“. Dies stellen wir fest, wenn wir nun die Pakete von den Weihnachts- Truckern fast alle verteilt haben. Und wir können Euch nur danken für alle Hilfe, die wir jeden Tag von Euch allen erhalten. Ich möchte noch mal zu den Paketen kommen:
Wenn man nur den Kosten-Nutzen Effekt sieht, dann muss man wohl sagen:“ zu großer Aufwand, zu teuer“. Doch eben: In den Paketen ist viel mehr verborgen.
Ich möchte ein paar Beispiele bringen, wie groß die Bedeutung dieser Verteilung ist, wie weit dies Kreise zieht, wie Menschen, die wirklich arm und elend sind, dies erleben. Es ist anders als unser oft prioritäres wirtschaftliches Denken. Und für mich ist es eine nachhaltige Erfahrung von übergreifender Solidarität, deren Nachhaltigkeit vielleicht nicht unbedingt berechenbar ist, aber umso wirkungsvoller. Es wächst Vertrauen, es gibt neuen Lebensmut es bleibt über einen langen, langen Zeitraum hin für die Menschen unvergesslich und motivierend.
Wir haben einem zuverlässigen Bürgermeister aus den Bergen ein paar hundert Pakete für die Armen dort in Tamara und Vermosh gegeben. Nicolla , unser Nachbar hat den Transport und die Verteilung mit organisiert. Die Männer wollten noch in die Berge, bevor diese vom Schnee total abgeriegelt sind. Diese Mission war nicht mehr ganz ungefährlich, aber sie haben es noch geschafft – durch Schnee und Eis hindurch. Die Leute in den Bergen leben verstreut in einzelnen Häusern. Die Armut ist unbeschreiblich und der Winter ist zum großen Feind geworden. Die Wölfe kommen bis in die Gehöfte, um die letzten Schafe oder Ziegen zu reißen. Die Zufahrtswege sind wegen der Schneemassen nicht mehr befahrbar. Doch irgendwie haben sich die Leute verständigt und sind zu den noch anfahrbaren Verteilerstellen zu Fuß gekommen, um die Pakete zu holen.
Sie konnten es nicht glauben, dass sie diese als Geschenk bekommen und so viele gute Sachen drin sind. Sie konnten es nicht glauben, dass Menschen aus dem fernen Deutschland für sie dies tun und dass die Truckerfahrer für sie gefahren sind. Diese Solidarität ist für die Vergessenen hier eine Erweckung. Es ist Hoffnung und gibt neuen Antrieb zum Weiterleben. Auch wir haben kaum geglaubt, was diese Paketaktion ausgelöst hat..
„Ein fremder Mensch denkt an mich“. Dieses nicht zu den Vergessenen zu gehören, ist wohl für den Menschen etwas wesentliche lebendig Machendes. Es ist eine förmliche gute Bewegung entstanden. Und Ihr seid für die Leute hier und in den Bergen keine anonymen Fremden mehr. Ihr seid gegenwärtig und sie beten für Euch.
An uns haben sie nur eine Bitte: dass sie sich persönlich bedanken können, wenn der Frühling kommt und sie aus den Bergen raus können oder wir rein.
Selbst die Reaktionen von Präfektur und den kommunalen Führern hier sind immens. Wo solche Brücken der Menschlichkeit gebaut werden, da wächst etwas, was ich mit dem Sel. Papst Johannes Paul II. die Kultur des Lebens nenne.
Wir Schwestern sagen herzlichen DANK, dass wir – Dank euch allen - immer wieder so helfen können.
Seid gegrüßt und gesegnet Eure Sr. M. Christina
_____ Wer gerne mehr über den Förderverein 'Schwester Christina' erfahren möchte, kann gerne einmal die ausführliche Website besuchen! Hier gehts zur Homepage
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Video Hilti Weihnachtstruck
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Zum 5. Mal ist der Hilti-Truck nun ein fester Bestandteil des Johanniter-Weihnachtstrucker. Andrea Heidemann hat ein tolles Video gemacht, welches wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
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Brief aus Albanien
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02.01.2012
Holger Fickel leitete uns folgenden Brief der Schwestern in Albanien weiter, den wir euch hier sehr gerne zum Lesen zur Verfügung stellen möchten.
Wenn Viele gemeinsam etwas Gutes tun, dann….
Liebe Weihnachtstrucker-Freunde in der Heimat
Grüss Gott am Neujahrstag. Die Gnade und der Friede von GOTT möge mit Euch sein. Ja, wenn Viele gemeinsam etwas Gutes tun, dann entsteht das Wunder, das uns die Weihnachtstrucker hierher gebracht haben. Es ist wahrhaftig wie ein Wunder der Menschlichkeit, der Begegnungen zwischen den Völkern, der Reichen mit den Armen, es ist das Wunder des Teilens, das Hoffnung und neuen Lebensmut für jene gibt, die an keinem gedeckten Tisch sitzen können. Es ist das Wunder, das Euer Paket hier auslöst: es ist mehr als nur der gute Inhalt mit Lebensmitteln und Schokolade und Seife und Keks. Da ist etwas drin, was neu die Hoffnung wachsen lässt, da ist etwas drin, das zeigt, dass sie nicht vergessen sind. Und unseren Familien, denen in Kürze das Haus zerstört wird, zeigt Ihr durch dieses Paket, das nicht alles verloren ist, das sie wenigstens noch existieren in den Herzen anderer Menschen. So danke ich Euch allen: den Kindern und Eltern und allen, die ein Paket gepackt haben;den Spediteuren, die ihre Trucker zur Verfügung gestellt haben; den Firmen und Geschäften, die Benzin, Proviant, Getränke und Sachspenden gegeben haben; allen Geldspendern für die Ermöglichung des Transportes; wir danken jenen, die Werbung gemacht haben für diese tolle Aktion; wir danken für die Lager- und Sammelplätze und für jedes begleitende gute Wort und Gebet. Wir danken den Johannitern für diese Aktion. Und unser besonderer Dank geht natürlich an die Trucker- und AutofahrerInnen. Ich hoffe, ich habe niemand beim Dank vergessen. Aber wisst, alle sind eingeschlossen. Und wenn nur ein Teilchen in diesem wunderbaren Weihnachtstrucker-Puzzle fehlen würde, wäre es schon nicht mehr das, was es für uns geworden ist: ein Wunder der Nächstenliebe und Solidarität für unsere Armen in Albanien. Abraham hat es auf seine Weise gemalt: Einen Trucker mit 10 Tonnen Pakete und sogar mit dem verschütteten Kakaopulver aus einer aufgeplatzten Tüte…. Herzliches Vergelt`s Gott, Dankeschön Euch allen
Eure Sr. M. Christina im Namen aller Schwestern der Spirituellen Weggemeinschaft
Anm.: Das Bild malte der kleine Abraham aus Albanien.
Vielen Dank Holger!
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Gemalt von Abraham in Albanien
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Verschiedene Sammelaktionen von Schulen, Kindergärten, Firmen und Vereinen haben wir hier für euch aufgelistet.
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Fragen zum Weihnachtstrucker
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Die LKW sind grundsätzlich mit 2 Fahrern besetzt. Das ist in sofern wichtig, da die Fahrten in die Zielgebiete sehr lang sind und oft durch widrige Wetterverhältnisse schwieriger werden als angenommen. Gerade deshalb ist es notwendig einen Fahrerwechsel machen zu können. Das Mitfahren in einem Begleitfahrzeug ist leider auch kaum möglich, da diese Fahrzeuge im Normalfall mit den Einsatzleitern und Stammpersonal besetzt sind. Auf den LKW ist es nicht möglich als 3. Person mitzufahren da nur 2 Personen zugelassen sind. Ob es Johanniter-Fahrzeuge mit freiwilligen Helfern gibt können wir hier nicht beantworten, bitte erfrage dies bei der bayrischen Johanniter-Dienststelle in deiner Nähe. Alle Dienststellen findest du unter www.juh-bayern.de Grundsätzlich freut sich die Aktion Weihnachtstrucker und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer immer wieder über Fahrer, die selbstlos ihren Weihnachtsurlaub opfern um einen der LKW selbst in die bedürftigen Regionen zu fahren. Normalerweise werden die LKW von den verschiedensten Unternehmen gestellt, zumeist MIT den Fahrern. Wenn deine Firma bereit wäre einen Zug oder auch nur eine Zugmaschine zur Verfügung zu stellen, dann gäbe es auf jeden Fall eine Möglichkeit dich mit unterzubringen. Einen Auflieger zu organisieren ist normal ein geringeres Problem. Ohne LKW wird's schwierig, da die meisten Züge schon von den Speditionen / Unternehmen her mit zwei eigenen Fahrern besetzt werden. In diesem Falle käme nur ein kurzfristiges Einspringen in Frage wenn ein Fahrer kurz vor Antritt der Fahrt ausfallen sollte. Dies kann man aber leider nicht im Voraus absehen.
Wenn du oder deine Firma einen Zug zur Verfügung stellen möchte, und dieser rechtzeitig an uns oder an die zuständige Johanniter-Dienststelle in Bayern gemeldet wird, stehen die Chancen gut. Da sich jedes Jahr sehr viele Unternehmen melden kann es aber sein, das du eventuell erst auf eine Warteliste kommst. Das liegt daran, dass z.B. im Oktober / Anfang November noch nicht absehbar ist wieviele LKW überhaupt benötigt werden. Du würdest im Bedarfsfall dann umgehend Nachricht bekommen. Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Im Normalfall kommen die LKW grundsätzlich mit vollem Tank. Viele Unternehmer übernehmen auch auf der Fahrt ihre Tankrechnungen selbst, andere nur zum Teil, manche tanken dann zuhause auf eigene Kosten wieder voll. Der Sinn des Weihnachtstrucker besteht unter anderem auch von der Bereitwilligkeit etwas zu geben und mit beizutragen. Es liegt an jedem einzelnen selbst, zu entscheiden - zahle ich den Tank jetzt selbst oder lasse ich das von Spendengeldern zahlen? In der Regel wird aber ein großer Anteil an Diesel übernommen. Hier gilt ähnliches wie beim Diesel, das liegt an jedem Unternehmer selbst. Für manche Streckenabschnitte gab es in den letzten Jahren auch schon mal ne Mautbefreiung, wie das in diesem Jahr ist bleibt abzuwarten. Manche LKW-Besatzung übernimmt selbst einen Teil der Maut, manche können es eher nicht. In diesem Fall übernimmt das dann der jeweilige Einsatzleiter. Spenden für die Maut oder Diesel werden aber gerne angenommen. Ja,- jeder namentlich gemeldete Fahrer und LKW ist für die Dauer des Weihnachtstrucker abgesichert. Ja kannst du. Beachte aber, dass du alle Kosten die die Fahrt betreffen,- selbst tragen musst. In den Zielgebieten werden Fahrer und Helfer auch gelegentlich zum Essen eingeladen,- verhungert ist auf dem Weihnachtstrucker noch niemand. :-) Achte aber im Falle deiner Privatbegleitung auf eine ausreichende Fahrzeugversicherung die auch für Osteuropa gültig ist, und auf gültige Ausweise bzw. Reisepässe. Unterkünfte in den Zielgebieten sind oft sehr kostengünstig und können vor Ort organisiert werden. Insgesamt solltest du deine Fahrt wie eine private Fahrt in den Urlaub planen, dann kann nichts schief gehen. Sorry,- hier bist du bei uns falsch! Geh' weiterspielen!
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Bund Naturschutz
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Das Weihnachtstrucker.de - Team ist aktives Mitglied im Bund Naturschutz Bayern. Viele Informationen zu den Aktivitäten im Zusammenhang mit Genforschung, Genlebensmittel, Raubbau an der Natur und zahlreichen Umweltaktionen findet ihr auf den Internetseiten des Bund Naturschutz. Wer die 'BASF-Genkartoffel' nicht unbedingt auf seinem Teller haben möchte, der findet hier alle Infos dazu.
Website: Bund Naturschutz
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Hilfe die wirklich ankommt! Das findet auch Europaministerin Emilia Müller und hat die ANTENNE BAYERN Weihnachtrucker 2010 mit der Bayerischen Europamedaille ausgezeichnet. Alle Infos zur Auszeichnung findet ihr hier....
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